Das DBM baut um
Foto: Helena Grebe

Das DBM baut um

Mit der Generalsanierung des Hauses und der Neugestaltung der Ausstellungsinhalte bricht das DBM in seine Zukunft auf. Unter dem Titel Masterplan DBM 2020 sind seit geraumer Zeit hinter den Kulissen des Museums und seit Beginn dieses Jahres auch spürbar für unsere Besucher Veränderungsprozesse im Gang. Damit die Ausstellungshallen saniert werden können, müssen Exponate eingepackt und verlagert werden, Pläne mit Architekten und Ideen mit Ausstellungsgestaltern entwickelt werden, kurz: das ganze DBM ist im Umbruch.

Dass dieser Prozess für unsere Besucher so angenehm wie möglich abläuft, ist uns sehr wichtig. Trotzdem werden Sie bei Ihrem Besuch im DBM merken, dass einzelne Hallen und später auch ganze Stockwerke nicht mehr zugänglich sind. Mit Anschauungsbergwerk, Seilfahrtsimulator und Fördergerüst werden wir zentrale Elemente unseres Hauses weiterhin für die gesamte Dauer des Umbaus für die Öffentlichkeit zugänglich lassen. Erleben Sie hier den Alltag unter Tage und die Atmosphäre im Steinkohlenbergbau hautnah. Ergänzend dazu finden in Kürze im Schwarzen Diamanten Ausstellungsprojekte wie „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ statt.

Die Sanierung des Nordflügels und die Neugestaltung der Dauerausstellung wird von der RAG-Stiftung im Rahmen des Projektes „Glückauf Zukunft!“ mit einer Fördersumme in Höhe von 15 Millionen Euro unterstützt.

Was macht ein Stück der amerikanischen Pennsylvania Route 61 im DBM?

 
Fotos: Seda Karaoglu

Ab November 2016 können Besucher der Sonderausstellung „Packendes Museum“ im Deutschen Bergbau-Museum (DBM) ein Stück der Pennsylvania Route 61 (PA 61) bewundern. Der Straßenabschnitt führte in die Stadt Centralia, wo sich eines der größten Anthrazitkohlenvorkommen der USA befindet. Die Zahl der Einwohner von Centralia lässt sich heute an zwei Händen abzählen. Wie es dazu kommen konnte, veranschaulicht das im DBM eingetroffene Stück Asphalt.

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Umzug montan.dok – ab sofort eingeschränkte Erreichbarkeit

Foto: Helena Grebe

Der Umbau des DBM macht es notwendig, dass auch das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok) für etwa zwei Jahre an einen Interimsstandort verlagert wird. Wegen des Umzugs ist das montan.dok vom 14.12.2016 bis zum 06.01.2017 daher nicht zu erreichen.
Die bekannten Telefonnummern und E-Mailadressen bleiben auch am neuen Standort bestehen.


13. Dezember 2016