Forschung nach Bereichen

Archäometallurgie

Archäometallurgie

Der Forschungsbereich Archäometallurgie wurde 1990 mit Unterstützung der Volkswagen-Stiftung gegründet, um dem zunehmenden Interesse der Forschung an der Gewinnung und Verbreitung von Metallen in (prä-)historischer Zeit Rechnung zu tragen. Die Archäometallurgie, ein Spezialgebiet der Archäometrie, untersucht archäologische, kulturhistorische und technikgeschichtliche Fragestellungen mit naturwissenschaftlichen Methoden: Hierfür steht uns das hervorragend ausgestattete Materialkundliche Labor zur Verfügung.

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Bergbaugeschichte

Der Forschungsbereich Bergbaugeschichte beschäftigt sich mit den sozialen, kulturellen, technischen und ökonomischen Aspekten des Bergbaus inklusive der Auf- und Weiterverarbeitung von Bodenschätzen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Gleichsam Epochen übergreifend mittels methodisch-theoretischer Zugangsweisen verfolgt der Forschungsbereich Bergbaugeschichte insbesondere Fragen nach der Vernetzung von Bergbaurevieren, der Wissens- und Technikgeschichte, den Bergbaukonjunkturen und der Entwicklung der sozialen Sicherungssysteme im Bergbau.

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Materialkundliche

Materialkunde

Als vorwiegend technisch ausgerichtetes Museum sind wir mit materialorientierten Fragen und Lösungsansätzen zur Erhaltung des kulturellen Erbes konfrontiert. Wir betreiben gezielte Grundlagenforschungen und anwendungsbezogene Forschungen zum Schutz umweltgeschädigter Materialien im Bereich der Denkmalpflege. Hierbei werden äußere Einflüsse auf Materialoberflächen erfasst und quantifiziert, materialspezifische Reaktionen untersucht und geeignete Nachweismethoden entwickelt. Die Schwerpunkte des Forschungsbereichs sind daher Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungstätigkeiten.

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Montanarchäologie

Montanarchäologie

Der Forschungsbereich Montanarchäologie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Nutzungsgeschichte mineralischer Rohstoffe: Ziel ist es, die komplexen Prozesse zur Gewinnung, Aufbereitung, Weiterverarbeitung und dem Handel von Rohstoffen zu verstehen. Der Fokus richtet sich auf die Produktion von Metallen und die Gewinnung und Verwendung von Salz seit der Urgeschichte bis ins Mittelalter.

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montan.dok

Als montan.dok verwalteten wir die wissenschaftlichen Sammlungen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, auf welche nationale und internationale Forscher zugreifen. Unsere Bestände sind zugleich Grundlage für zahlreiche Forschungsprojekte: Insbesondere Fragestellungen zur Montangeschichte im Zeitraum der Industrialisierung bilden aufgrund der 250-jährigen Sammlungsgeschichte einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt des montan.dok. Zu den weiteren Arbeits- und Forschungstätigkeiten gehören die gezielte Sicherung, Bewahrung und Erweiterung der Sammlungsbestände sowie die fortlaufende Optimierung deren physischer und digitaler Zugänglichkeit. Damit einher geht eine stetige Verbesserung des Sammlungsmanagements.

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