Sonderausstellung

Sonderausstellung - Packendes Museum

Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch

ab 08. November 2016

Auch in der Zeit des Umbaus finden im DBM weiterhin Ausstellungen statt. Im Schwarzen Diamanten, dem DBM+, werden im November gleich zwei besondere Schauen eröffnet. In „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ beschäftigt sich das Haus mit sich selbst: Ab dem 08. November haben die Besucher in diesem besonderen Ausstellungsprojekt die Möglichkeit, die Geschichte des DBM zu bereisen: Von seinen Anfängen bis in die Zukunft – Deutsches Bergbau-Museum Bochum, das bedeutet fast ein Jahrhundert Forschen und Ausstellen rund um das Thema Bergbau.

Die Ausstellungsmacher haben sich in der Konzeption mit zentralen Fragen des Umbruchs beschäftigt: Was waren wir? Wer sind wir? Wie werden wir sein? Die Schau zeigt, wie sich aus der Entwicklung einer Vision über die Planung einer konkreten Idee bis hin zur Durchführung ein Museum seiner Zukunft nähert. Durch ein Schlüsselloch kann der Besucher anhand ausgewählter Exponate auf die neuen Rundgänge „spinksen“. In der DBM-Lounge im Untergeschoss gibt es zudem die Gelegenheit, sich das DBM der Zukunft vorzustellen und den Ausstellungsmachern die eigenen Wünsche und Ideen mitzuteilen.

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Sonderausstellung - 8 Objekte – 8 Museen

8 Objekte, 8 Museen

Eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen

ab 08. November 2016

Die mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein immenser wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt die Ausstellung „8 Objekte, 8 Museen – eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen“, die erste gemeinsame Schau der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft.

Jedes der acht Museen präsentiert ein exemplarisches Objekt aus seiner Sammlung und gewährt damit beispielhaft Einblicke in seine Sammlungen und Forschungen. An jedem Museumsstandort wird das örtliche Objekt im Original zu sehen sein. Alle acht Exponate präsentieren sich auf dem vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) entwickelten interaktiven Computer-Tisch und werden auf mehreren virtuellen Ebenen mit ihrer Forschungsgeschichte erläutert.

Das DBM stellt für diese Ausstellung eines der frühesten und seinerzeit erfolgreichsten Instrumente zur Lebensrettung im Bergbau vor, das aus den Musealen Sammlungen des montan.dok stammt: den Dräger Rettungsapparat, Modell 1904/09 (Abb. 6). Viele Bergleute verdanken Geräten wie diesem ihr Leben, gleichzeitig steht es für grundlegende soziale Veränderungen im industriellen Bergbau.

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Aussenansicht Ausstellungsort_ Mischanlage der Kokerei Zollverein, (c) Stiftung Zollverein_Foto Jochen Tack
Foto: Jochen Tack

„Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“

ab April 2018

2018 ist »Schicht im Schacht«, dann endet der deutsche Steinkohlenbergbau. Mit dem Ende der Kohleförderung geht ein wichtiges Zeitalter nicht nur der deutschen, sondern der europäischen Geschichte zu Ende. Zweihundert Jahre lang hat die Förderung von Kohle die Wirtschaft weit über das Ruhrgebiet hinaus bestimmt. Der Bergbau prägte die Form der Industrie und der Infrastruktur, der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Soziallebens. Vor allem aber im Ruhrgebiet hat er die Arbeit, den Alltag und die Mentalität der Menschen stark beeinflusst. Doch Kohle war nicht nur der Treib- und Schmierstoff der Moderne und des Fortschritts, sie hat auch die Schattenseiten der Industrialisierung zu Tage gebracht.

In den architektonisch beeindruckenden Räumen der Mischanlage auf der Kokerei Zollverein in Essen präsentiert die Ausstellung eine faszinierende Zeitreise durch die geschichtlichen, technischen und kulturellen Dimensionen der Kohle. »Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte« ist eine Gemeinschaftsausstellung von Ruhr Museum und Deutschem Bergbau-Museum Bochum. Sie wird ermöglicht durch die RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative »Glückauf Zukunft!«.

Flyer zum Download

 

Das DBM+

In einem eigenen Anbau, dem DBM+, zeigen wir auf 861 m2 immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.

Unser Erweiterungsbau erhielt aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur diverse Auszeichnungen (2010 „Guter Bau“ vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Kreis Bochum, Hattingen, Witten; 2010 1. Preis Eccola-Award für die Fassade; 2011 „Guter Bau“ vom BDA auf Landesebene, NRW) und wurde 2013 für die große Nike nominiert.

Thematisch reichen unsere Sonderausstellungen von den Bereichen der Montanarchäologie über Bergbaugeschichte bis hin zu gesellschaftlichen Themen, wobei wir die Ausstellungen entweder in Eigenregie mit unseren Wissenschaftlern konzipieren und durch unsere Werkstätten realisieren oder bereits fertige Ausstellungen von Partnermuseen übernehmen.
Gern holen wir uns über diese temporären Ausstellungen auch immer wieder die Welt ins Haus – so wurden in der Vergangenheit beispielsweise Sonderausstellungen über Kasachstan oder Chile gezeigt, die sowohl Land und Kultur, als auch die landestypische Bergbaugeschichte veranschaulichten.

Informationen über die vergangenen Sonderausstellungen finden Sie in unserem Archiv der Sonderausstellung.

Anschrift

Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum

Zentrale
Tel +49 (234) 5877 0
Fax +49 (234) 5877 111

Besucherinformation
Tel +49 (234) 5877 126/128
(außer montags)

Öffnungszeiten

Mo
geschlossen
Di-Fr
08.30-17.00 Uhr
Sa-So, Feiertage
10.00-17.00 Uhr
01. Jan, 01. Mai, 24.-26. und 31. Dez
geschlossen

Letzte Grubenfahrt 15.30 Uhr, letzte Turmfahrt 16.30 Uhr.

Preise

Erwachsene
6,50 €
Erwachsene ermäßigt
3,00 €
Familienkarte
14,00 €
Jahreskarte
15,00 €
Familien-Jahreskarte
30,00 €
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